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    Bezirkskrankenhaus Reutte

    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Innsbruck und Wien. Das moderne Spital vor Ort, Ihr Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen

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Kooperationsprojekt mit der Uniklinik Innsbruck


Neu am BKH REutte: Teleneurologie für noch mehr Behandlungsqualität


Welch großartige Projekte Realität werden können, wenn sich Menschen dafür einsetzen und alle Beteiligten an einem Strang ziehen, sieht man am Vorzeigeprojekt „Teleneurologie“. Ab sofort steht den MedizinerInnen im BKH Reutte teleneurologische Expertise durch die KollegInnen der Uniklinik Innsbruck zur Verfügung.


„In den Kernarbeitszeiten können wir seit vielen Jahren auf die hervorragende Betreuung durch den niedergelassenen Neurologen Dr. Klaus Engelhardt vertrauen. Sein wertvolles Konsilium fehlt hingegen in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen. Ein unbefriedigender Zustand, der vonseiten unserer internistischen FachärztInnen den Wunsch nach Teleneurologie laut werden ließ“, erklärt der Ärztliche Direktor und Projektinitiator, Prim. Dr. Eugen Ladner, die Hintergründe des Kooperationsprojektes, welches nun nach einem Jahr in die Tat umgesetzt wurde.


Jede Minute zählt

Seit Ende November ist es also möglich – speziell bei Verdacht auf Schlaganfall –, über eine teleneurologische Konferenz mit der Universitätsklinik Innsbruck PatientInnen zeitnahe abzuklären und einer entsprechenden Therapie zuzuführen. Über eine Kamera sind die diensthabenden NeurologInnen der Universitätsklinik in Innsbruck mit dem BKH Reutte verbunden. Neben der Erhebung der Krankengeschichte erfolgt – im Beisein der Innsbrucker KollegInnen – eine neurologische Untersuchung. Gemeinsam mit der bildgebenden Diagnostik wird im Anschluss ein schriftlicher Befund erstellt, der den behandelnden ÄrztInnen in Reutte ein zusätzliches Maß an Behandlungssicherheit gibt. Das bedeutet z. B. bei einem Schlaganfall, dass PatientInnen rascher einer Intervention mit einer Lyse oder Thrombektomie zugeführt werden können. Spätfolgen eines Schlaganfalles werden somit erheblich gemindert.


Gemeinsam etwas bewegen

„Mein besonderer Dank gilt neben den beiden Professoren der Universitätsklinik für Neurologie, Prof. Dr. Werner Poewe und Prof. Dr. Johann Willeit, dem gesamten Team der Innsbrucker Neurologie, das die Konsile abarbeiten wird. Intern möchte ich allen voran dem Team der Inneren Medizin – unter der Leitung von Primaria Dr.in Gertrud Beck – für seinen Einsatz danken.

Vonseiten der Technik sei Stefan Knitel, Leiter unserer Informationstechnologie, erwähnt, der in Zusammenarbeit mit dem Leiter der IT-Abteilung des LKH Innsbruck, Dr. Georg Lechleitner, für die Umsetzung EDV-technischer Maßnahmen verantwortlich war. Eduard Köck von der Radiologie hat den Projektprozess seit Monaten hervorragend begleitet. Erwähnen möchte ich außerdem – gerade was die Implementierung in Bezug auf die Qualitätssicherung betrifft – unseren Qualitätsmanager Michael Schweiger. Unserem Verwaltungsdirektor Dr. Dietmar Baron und Mag. Ingomar Marwieser von den Tirol-Kliniken danke ich für die Ausfertigung des Kooperationsvertrages. Last, but not least ist es mir ein besonderes Anliegen, Dr. Johannes Schöch, Amt der Tiroler Landesregierung, Gruppe Gesundheit und Soziales, Tiroler Gesundheitsfonds, für die großzügige Unterstützung zu danken. Dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass wir dieses neue Angebot für die uns anvertrauten PatientInnen erfolgreich implementieren konnten“, betont Primar Ladner stolz.