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    Bezirkskrankenhaus Reutte

    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Innsbruck und Wien. Das moderne Spital vor Ort, Ihr Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen

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Auszeichnung

Sozialpreis 2017 für das Palliativteam des BKH


Über eine ganz besondere Auszeichnung freut sich das Palliativteam des BKH Reutte: Es wurde mit dem Sozialpreis der Zunftbruderschaft St. Josef in Bichlbach geehrt. Damit wurden die außerordentlichen und wichtigen Leistungen der Mitarbeiterinnen gewürdigt, die mittlerweile im Außerfern rund 400 PatientInnen und deren Familien professionell und mit viel Einfühlungsvermögen begleitet haben.


Seit dem Frühjahr 2011 besteht am Bezirkskrankenhaus Reutte ein spezialisiertes, dreiköpfiges Palliativteam. Es koordiniert und begleitet gemeinsam mit der Regelversorgung (niedergelassene ÄrztInnen, Sozial- und Gesundheitssprengel, Pflegeheime) im und außerhalb des Krankenhauses sehr engagiert die Versorgung von Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Damit wird der Wille ausgedrückt, schwer kranken und sterbenden Menschen im Bezirk Reutte Daheimsein bis zuletzt zu ermöglichen. Seit Beginn wurden an die 400 PatientInnen und deren Familien vom Palliativteam professionell begleitet. Tendenz jedes Jahr steigend.


„Wir begleiten Menschen in einer sehr schwierigen Lebenszeit, wo zwar keine Heilung mehr möglich ist, aber doch noch sehr viel erreicht werden kann, um den Alltag und die Lebensqualität zu verbessern“, erklärt Erika Petz-Mattes, Koordinatorin und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin.


Die erklärten Ziele desPalliativteams:

• Verbesserung der Lebensqualität

• Recht auf Selbstbestimmung und Würde des Menschen wahren

• Angst und Verunsicherung nehmen
• Schmerzen und Symptome lindern
• Krankenhausaufenthalte reduzieren
• Lückenloser Übergang vom Krankenhausaufenthalt nach Hause und umgekehrt
• Verbleib in der vertrauten Umgebung bis zuletzt ermöglichen, wenn erwünscht


„Unsere Arbeit in diesem Bereich hat sehr viel zu tun mit menschlicher Haltung, Erfahrung, Würde, Respekt, Wertschätzung und Toleranz. Es braucht sehr viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen“, freut sich Erika Petz-Mattes darüber, dass der Einsatz des Teams mit dem Preis gewürdigt wurde, und fügt abschließend hinzu: „Ein besonderer Dank gilt zudem den Pionierinnen Alfreda Sturm, Renate Wörle und Monika Sprenger, die das Palliativteam aufgebaut haben.“