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    Bezirkskrankenhaus Reutte

    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Innsbruck und Wien. Das moderne Spital vor Ort, Ihr Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen

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Noch mehr sicherheit für das bkh


Dem immer dringenderen Bedürfnis nach Sicherheit für die MitarbeiterInnenschaft des BKH wurde genau nachgegangen – sukzessive werden nun entsprechende Maßnahmen gesetzt. Ein aktueller Meilenstein: Ab 1. Oktober wird das Haus von einem Wachorgan regelmäßig kontrolliert und gesichert.


Seit rund zwei Jahren wird das Thema Sicherheit von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder angesprochen. Zum einen geht es um die wegen Brandschutz und Notausgangregelung offenen Türen der Außenhaut, zum anderen um unklare Situationen, wenn schwierige oder alkoholisierte PatientInnen zur Gefährdung werden.


„Wir haben diese Sorgen sehr ernst genommen und uns mit Jürgen Schreiber den Sicherheitsexperten der Tirol Kliniken geholt“, erklärt Stefan Knitel, MBA, stellvertretender Verwaltungsdirektor und zuständiger Projektverantwortlicher. „Er hat das Haus im Hinblick auf Sicherheitslücken auf Herz und Nieren überprüft und entsprechende Empfehlungen gegeben.“ Im Juli gab es eine umfassende Besprechung mit Chefinspektor Walter Schimpfössl, stv. Polizeikommandant im Bezirk Reutte, zur Problematik „Steigerung der betrieblichen Unsicherheitsbereiche“ mit TeilnehmerInnen aus allen Bereichen des BKH Reutte, der Pflegeschule und des Pflegeheims. Darauf basierend wird weiterhin an der Erhöhung der Sicherheit im BKH gearbeitet: elektronisches Zutrittssystem für die MitarbeiterInnen, Zustandskontrolle und Überwachung der Außenhaut (falls eine Tür in den Nachtstunden länger als drei Minuten offen ist, erhält der Portier/die Portierin eine Meldung), weiterer Ausbau der Videoüberwachung. Die MitarbeiterInnen werden laufend für den Umgang mit schwierigen PatientInnen geschult.


Regelmäßige Sicherheitskontrollen

Mit 1. Oktober 2018 wird die Kooperation mit dem Sicherheitsdienst ausgebaut, der bisher nur bei größeren Veranstaltungen oder Festen aktiv war, um beispielsweise bei betrunkenen oder bewaffneten PatientInnen (beim Ritterfest wurden Verletzte mit Rüstung und Schwert eingeliefert ...) zu helfen. „Die Sicherheitsüberwachung soll präsenter werden“, präzisiert Stefan Knitel. „Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kommt täglich um 20 Uhr, um die Stationen durchzugehen, noch anwesende BesucherInnen hinauszubegleiten und die Außenhaut zu sichern. Dann schaut er nochmal spontan in der Nacht vorbei, und er ist natürlich rufbereit, wenn ein akutes Problem auftritt und Hilfe benötigt wird.