Zum Inhalt

Zur Navigation

  • Bezirkskrankenhaus Reutte

    Bezirkskrankenhaus Reutte

    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Innsbruck und Wien. Das moderne Spital vor Ort, Ihr Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen

spacer image

Masterplan für das BKH Reutte


Immer einen Schritt voraus sein – unter dieser Prämisse hat die Krankenhausleitung einen externen Partner – die Fa. Solve – beauftragt, einen Masterplan für die Entwicklung tagesklinischer und stationärer Leistungsbereiche sowie neuer Geschäftsfelder am BKH Reutte zu erarbeiten. Die Gespräche mit den Verantwortlichen der einzelnen Fachbereiche starten mit Oktober – innerhalb eines Jahres soll das finale Konzept vorliegen.


Verbandsobmann Aurel Schmidhofer

„Aus unserer Sicht ist es immer gut, einen Schritt voraus zu sein. Wir wollen die Zukunft unseres Hauses aktiv mitgestalten. Daher ist es besser, Landesregierung und Tiroler Gesundheitsfonds mit einem fertigen Konzept – erstellt von einer externen Firma, die auch sehr stark in die österreichische Krankenhausplanung eingebunden ist – zu überzeugen, als der alleinigen Meinungsbildung entscheidender Gremien ausgeliefert zu sein“, gibt Obmann Aurel Schmidhofer Einblick in die Beweggründe des Projektes und ergänzt: „Der letztendlich wichtigste Punkt ist zweifelfrei die Beantwortung der Frage, inwieweit das BKH Reutte mit seiner personellen und organisatorischen Struktur sowie seiner baulichen Aufteilung den Anforderungen der nächsten zehn Jahre gewachsen ist.“


BKH Reutte – quo vadis?

Kein Markt ist so dynamisch wie die Gesundheitsbranche – Veränderungen und kontinuierliche Anpassungen sind beinahe an der Tagesordnung. Der Österreichische Strukturplan Gesundheit (kurz ÖSG) gibt hierbei die zentralen Parameter vor. Einen Schwerpunkt innerhalb des Masterplans stellen daher die Auseinandersetzung mit den strukturellen Gegebenheiten (tagesklinische bzw. wochenklinische Plätze, stationärer bzw. ambulanter Bereich) sowie ihre mögliche Anpassung dar.

Ebenso soll in der Studie über mögliche notwendige Erweiterungen des Leistungsspektrums nachgedacht bzw. ein Vorschlag erarbeitet werden.


Dies bezieht sich insbesondere auf die mögliche Einrichtung einer Überleitungspflege, die verstärkte Kooperation mit extramuralen Einrichtungen (Gesundheits- und Sozialsprengel) sowie mögliche touristische Kooperationen (Stichwort Nutzung Heilwasser Kreckelmoos im Krankenhaus).


Ausgangspunkt für weitere strukturelle Überlegungen, welche extern begleitet werden sollen, ist die bereits in Angriff genommene Planung einer onkologischen Tagesklinik. Damit verbunden sollen konkrete bauliche, funktionelle Lösungsansätze für die Weiterentwicklung des gesamten tagesklinischen und stationären Bereiches erarbeitet werden.


Zeitplan und ...

„Innerhalb des nächsten Jahres soll der Masterplan für unser Krankenhaus stehen und mittel- bis langfristige Entwicklungsoptionen widerspiegeln. Wichtige externe Rahmenbedingungen sind dabei die Ärzteknappheit innerhalb und außerhalb des Krankenhauses sowie das erwartete starke Anwachsen ambulanter PatientInnen.


In der Studie sollen – wie oben bereits kurz erwähnt – die mögliche Einrichtung einer Einheit zur Übergangspflege oder die Integration von Leistungsangeboten auf dem Gebiet der Rehabilitation Platz finden. Die Region soll zudem noch stärker als bisher als Gesundheitsregion mit dem BKH Reutte als Drehscheibe und Dienstleister mit überregionaler Bedeutung vermarktet werden“, betont Schmidhofer und ergänzt: „Insgesamt sollen die Maßnahmen die Optimierung der Prozesse im Krankenhaus unterstützen und zur Qualität und Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung beitragen.“


... nächste Schritte

Neben der Analyse der Ist-Daten fanden bereits Gespräche mit der Krankenhausführung statt. Die Gespräche mit den einzelnen AbteilungsleiterInnen, pflegerischen Führungskräften sowie dem Qualitätsmanagement sind ab Oktober 2016 geplant.