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    Bezirkskrankenhaus Reutte

    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Innsbruck und Wien. Das moderne Spital vor Ort, Ihr Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen

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Zurück zu den Wurzeln

Heilquelle Kreckelmoos soll ins BKH zurückkehren


Im März war es endlich so weit: Das in Breitenwang zutage tretende Wasser der

„Schwefelquelle Kreckelmoos“ wurde von der Landesregierung als Heilquelle anerkannt. Ein wesentlicher Schritt, um das sulfathaltige Heilwasser, das mit Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Bicarbonat angereichert ist, auch im Bezirkskrankenhaus Reutte zu nutzen.


Schon seit Längerem denken kluge Köpfe intensiv über die Nutzung der 2007 am Fuße des Tauerns entdeckten Quelle nach. Das Potenzial ist sowohl in gesundheitlicher als auch in touristischer Hinsicht immens für den gesamten Bezirk.


Die Quelle ist gefasst, eine Leitung ins Veranstaltungszentrum gebaut und hier ein Brunnen installiert. Doch die Vermarktung gestaltet sich schwierig, da Heilwasser für Trinikkuren nur in Reformhäusern verkauft werden darf. Mit der offiziellen Anerkennung der Quelle als Heilquelle nun auch für Bäderkuren wurde ein wesentlicher Schritt in Sachen Nutzung gemacht.


Für Primar Eugen Ladner ist es eine Selbstverständilchkeit, dass das Sulfatwasser auch eine Rolle im BKH spielen sollte. Immerhin ist das "Bad Kreckelmoos" der Ursprung des Bezirkskrankenhauses. Doch bis es so weit ist, müssen noch einige Hürden genommen werden. "Derzeit läuft eine Kostenanalyse der Umbaumaßnahmen des Therapiebeckens zur Nutzung des Heilwassers im BKH. Gewünscht wird von der Gemeinde Breitenwang nebend er Nutzung des Heilwassers für Bäderkuren auch die Anwendung für Trinkkuren", so Ladner. Dazu sind jedoch Anwenderstudien notwendig. "Diese Studien könnten im BKH Reutte gemacht werden, benötigt werden dafür aber Umbaumaßnahmen am Therapiebecken.

Die Kosten für den Umbau sind derzeit jedoch der limitierende Faktor für die weitere Nutzung des Heilwassers, diversre Ansuchen laufen. Die Studienkosten könnten über das Land Tirol finanziert werden", skizziert Primar Ladner den aktuellen Stand des Projektes.


Interreg-Projekt für Tourismus

Parallel zu den Bemühungen des BKH Reutte wird versucht, ein Interreg-Projekt zu starten, um Fördermittel lukrieren zu können. Die Gemeinde Breitenwang arbeitet in Kooperation mit dem Tourismusverband Füssen daran. Gemeinsam mit Füssen ließe sich in der gesamten Region das Thema Gesundheitstourismus installieren. Nun gilt es, die notwendigen Beschlüsse aller Beteiligten einzuholen und die Finanzierung sicherzustellen. Mehrere Hundertausend Euro sind dafür nötig.