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        <title><![CDATA[Vom Maschinenbau in den OP: Wie Lukas seine wahre Berufung fand]]></title>
        <description><![CDATA[Manchmal nimmt das Leben eine ganz andere Richtung, als man ursprünglich geplant hatte. Genau das erlebte Lukas, ein junger Mann, der zunächst eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker absolvierte. Doch erst durch seinen Zivildienst im BKH Reutte entdeckte er seine wahre Leidenschaft: die Arbeit im OP.]]></description>
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        <lastBuildDate>Sun, 08 Mar 2026 17:42:28 +0000</lastBuildDate>                
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                                <title><![CDATA[🎄 So ist es in der Weihnachtszeit im Krankenhaus]]></title>
                                <description><![CDATA[<p><strong>Besondere Stimmung, einfühlsame Betreuung und kleine Rituale im Klinikalltag</strong></p><p> </p><p>Die Weihnachtszeit ist eine Phase der Besinnlichkeit, des Lichts und der Gemeinschaft. Auch im Krankenhaus entsteht in dieser besonderen Jahreszeit eine Atmosphäre, die sich deutlich vom restlichen Jahr unterscheidet. Zusätzlich zu medizinischer Abläufe, Behandlungen und Pflege entsteht vielerorts ein Gefühl von Zusammenhalt – sowohl unter Mitarbeitenden als auch unter Patientinnen und Patienten.</p><br /><p><strong>✨</strong><strong> Adventsstimmung auf den Stationen</strong></p><p> </p><p>Wenn die Adventszeit beginnt, verändert sich das Erscheinungsbild vieler Stationen.<br>Weihnachtliche Dekoration, stimmungsvolle Lichter und kleine saisonale Akzente schaffen ein warmes Umfeld, das den Klinikalltag etwas heller erscheinen lässt.</p><p> </p><p><strong>❤️</strong><strong> Zwischenmenschlichkeit, die besonders sp</strong><strong>ü</strong><strong>rbar ist</strong></p><p> </p><p>Gerade an den Feiertagen wird deutlich, wie wichtig menschliche Nähe und ein aufmerksames Wort sind.<br>Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Ärztinnen und Ärzte begegnen Patientinnen und Patienten oft mit besonders viel Einfühlungsvermögen.</p><p>Die Feiertage bringen ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass viele Menschen gerade jetzt Unterstützung, Trost oder einfach ein Gespräch benötigen.</p><p> </p><p><strong>  Weihnachtsmusik auf den Stationen – ein besonderer Beitrag </strong></p><p> </p><p>Ein fester Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit im Krankenhaus ist die musikalische Gestaltung durch die Krankenhausseelsorge.<br>Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern zieht der Seelsorger von Station zu Station und spielt traditionelle Weihnachtslieder.</p><p>Die leisen Melodien erfüllen die Gänge und schaffen Momente der Ruhe, Besinnlichkeit und emotionalen Nähe.<br>Für viele Patientinnen und Patienten – aber auch für Mitarbeitende – sind diese musikalischen Augenblicke ein wertvoller Lichtblick im Klinikalltag.</p><p> </p><p><strong> Kleine Aufmerksamkeiten im Klinikalltag</strong></p><p> </p><p>Verschiedene Abteilungen nutzen die Adventszeit, um kleine Rituale zu pflegen:</p><ul><li>Adventskalender auf Station</li><li>Tee- und Duftangebote, die Ruhe und Wärme vermitteln</li><li>kurze gemeinsame Momente vor den geschmückten Christbäumen</li></ul><p>Diese Gesten ersetzen zwar nicht die familiäre Weihnachtsfeier, schaffen aber eine Atmosphäre, in der sich viele Menschen wohler fühlen.</p><p> </p><p><strong> ️ Heiligabend im Krankenhaus</strong></p><p> </p><p>Der 24. Dezember hat in vielen Krankenhäusern eine besondere Stimmung.<br>Der Alltag wird – soweit es der Betrieb zulässt – etwas ruhiger gestaltet. Mitarbeitende bemühen sich, den Abend feierlich, ruhig und respektvoll zu begleiten.</p><p>Auch wenn Patientinnen und Patienten fern von zuhause sind, wird versucht, ein Gefühl von Geborgenheit und Gemeinschaft zu vermitteln.</p><p> </p><p><strong> Ein besonderes Kapitel im Klinikjahr</strong></p><p> </p><p>Für viele Krankenhäuser ist die Weihnachtszeit ein Abschnitt, der gleichermaßen herausfordernd wie herzerwärmend ist.<br>Neben dem regulären Betrieb entsteht ein Raum für Menschlichkeit, für kleine Momente der Freude und für Begegnungen, die in Erinnerung bleiben.</p><p>Die Weihnachtszeit im Krankenhaus zeigt:<br><strong>Auch fernab des traditionellen Weihnachtsfestes kann ein Gefühl von Gemeinschaft und Wärme entstehen.</strong></p>]]></description>
                                <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 13:42:24 +0000</pubDate>
                                <guid>https://www.bkh-reutte.at/b/🎄-so-ist-es-in-der-weihnachtszeit-im-krankenhaus</guid>
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                                <title><![CDATA[Oktober ist Brustkrebsmonat: Gemeinsam hinschauen, gemeinsam stark sein]]></title>
                                <description><![CDATA[<p>Jedes Jahr im Oktober leuchtet die rosa Schleife überall auf der Welt. Sie steht für Solidarität mit Brustkrebspatienten, für Hoffnung und für das Bewusstsein, wie wichtig Früherkennung ist.</p><p><br>Auch wir im Bezirkskrankenhaus Reutte möchten diesen Monat nutzen, um Ihnen Mut zu machen und an die Bedeutung der Vorsorge zu erinnern.</p><br /><p><span style="font-weight: bold;">Warum uns das Thema so am Herzen liegt</span></p><p><br>Brustkrebs betrifft viele – fast jede 8. Frau in Österreich ist im Laufe ihres Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert. Vielleicht kennen auch Sie jemanden in Ihrem Umfeld, der erkrankt ist. Wir wissen: Ein solcher Moment verändert das Leben schlagartig.</p><p><br>Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam darüber sprechen, aufklären und Tabus brechen. Denn je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Vorsorge heißt: für sich selbst sorgen</span></p><p><br>Regelmäßige Mammografien und das eigene Abtasten der Brust können Leben retten. Viele Frauen schieben diese Untersuchungen gerne hinaus – aus Unsicherheit, aus Angst oder weil der Alltag zu stressig ist. Doch bitte: nehmen Sie sich die Zeit. Es ist ein Geschenk an Sie selbst.</p><p><br>Achten Sie auf Signale Ihres Körpers – Knoten, Veränderungen der Haut oder der Brustwarze sollten Sie immer ernst nehmen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt – oft bringt schon ein kurzer Termin Sicherheit.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Gemeinsam durch schwere Zeiten</span></p><p><br>Eine Brustkrebsdiagnose ist ein tiefer Einschnitt – für die Betroffenen, aber auch für die Familie. Deshalb begleiten wir im BKH Reutte nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich. Wir möchten, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben und verstanden fühlen.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Was wir alle tun können</span></p><p><br>• Sprechen Sie mit Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitgliedern über Vorsorge.<br>• Ermutigen Sie andere, ihre Untersuchungen wahrzunehmen.<br>• Zeigen Sie Betroffenen, dass sie nicht allein sind.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Unser Herzensappell</span></p><p><br>Der Brustkrebsmonat Oktober erinnert uns daran: Hinschauen rettet Leben. Mit Aufmerksamkeit, Vorsorge und Miteinander können wir viel bewegen.</p>]]></description>
                                <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 07:04:21 +0000</pubDate>
                                <guid>https://www.bkh-reutte.at/b/oktober-ist-brustkrebsmonat-gemeinsam-hinschauen-gemeinsam-stark-sein</guid>
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                                <title><![CDATA[Hinter den Kulissen des OP´s - Präzision, Teamgeist und Verantwortung]]></title>
                                <description><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Sterilität ist Gesetz – und keine Verhandlungssache</span></p><p><br>Wenn man den OP betritt, gibt es eine Regel, die über allem steht: „Steril bleibt steril – unsteril bleibt unsteril.“ Für Außenstehende mag das nach einem einfachen Leitsatz klingen, doch für das OP-Team ist es der Grundpfeiler ihrer täglichen Arbeit – mit direkter Auswirkung auf die Sicherheit der Patient:innen.<br>Ein Verstoß gegen diese Regel kann schwerwiegende Folgen haben: postoperative Infektionen, verzögerte Wundheilung, im schlimmsten Fall sogar eine Sepsis oder Tod. Gerade bei Implantationen – etwa bei Gelenkprothesen oder Herzschrittmachern – ist eine keimfreie Umgebung überlebenswichtig. Deshalb gilt im OP: Wenn ein steriler Bruch passiert, muss das sofort gemeldet werden – Vertuschung ist keine Option.</p><br /><p><span style="font-weight: bold;">Beruf mit Herz und Präzision</span></p><p><br>Maureen Paulus, OP-Pflegeleitung, wusste schon früh, dass sie mehr wollte als einen klassischen Pflegeberuf. Durch den Rettungsdienst kam sie zur Pflege – und über ein Praktikum in der Unfallklinik Murnau direkt in den OP. „Mich hat das strukturierte Arbeiten, die Präzision und das Zusammenspiel aus Technik, Fachwissen und Teamarbeit sofort begeistert“, erzählt sie. Für sie war schnell klar: Das ist mein Platz.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Teamarbeit unter Hochspannung</span></p><p><br>Ein Moment, der Maureen nachhaltig geprägt hat, war eine Reanimation während ihrer Weiterbildung: Ein Patient wurde unter laufender Reanimation operiert. Die Lage war kritisch. „Aber was mich bis heute bewegt, ist, wie das gesamte Team funktioniert hat – ohne Worte, jeder wusste, was zu tun war.“ Auch wenn der Patient nicht überlebt hat, bleibt die Erinnerung an eine medizinische Einheit, die in Sekunden Entscheidungen trifft und alles gibt.</p><p>„Das war der Moment, der mir gezeigt hat: Es geht nicht nur um Technik. Es geht um Menschen, um Leben und Tod – und darum, immer das Beste zu geben, selbst unter größtem Druck.“</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Warum es im OP kühl ist – und das gut so ist</span></p><p><br>Viele Patient:innen fragen sich: Warum ist es im OP eigentlich so kalt? Die Antwort hat mehrere Gründe:</p><p>• Infektionsprophylaxe: Kühle, adäquat feuchte Luft reduziert Keime.<br>• Technikschutz: Die vielen Geräte im OP erzeugen Wärme – eine niedrige Grundtemperatur verhindert Überhitzung.<br>• Teamleistung: Das OP-Team trägt Schutzausrüstung, teilweise sogar Bleischürzen. Ein kühler Raum hilft, konzentriert und leistungsfähig zu bleiben.<br>• Patientenschutz: Eine zu kalte Umgebung kann zur Unterkühlung führen – aber nur, wenn kein Wärmemanagement erfolgt. Mit Wärmedecken und vorgewärmten Infusionen lässt sich das Risiko gut kontrollieren.</p><p>Kurz: Der kühle OP ist kein Komfortopfer, sondern ein sicherheitsrelevanter Standard.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Das wichtigste Gerät im OP? – Ganz klar: das HF-Stromgerät</span></p><p><br>Wenn Maureen ein Gerät benennen müsste, ohne das keine Operation denkbar wäre, dann ist es das HF-Stromgerät (Hochfrequenz-Chirurgie). Warum?</p><p>„Es ist der stille Held im OP. Es schneidet, versiegelt Gefäße, spart Zeit und Material – und sorgt für ein sauberes Arbeitsfeld.“ Während andere Geräte piepsen oder blinken, erledigt das HF-Gerät leise und effizient seine Arbeit. Ohne es wären viele Eingriffe deutlich komplizierter und langwieriger.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Fazit: OP-Pflege ist Präzision, Verantwortung – und Herz</span></p><p><br>Der OP ist kein Ort für Kompromisse. Hier geht es um Präzision, Hygiene und ein starkes Team. Wer hier arbeitet, trägt Verantwortung – für Technik, für Abläufe, aber vor allem für Menschen. Und genau das macht diesen Beruf so erfüllend.</p>]]></description>
                                <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 08:36:24 +0000</pubDate>
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                                <title><![CDATA[Physiotherapie nach einer Knie-Endoprothese am BKH Reutte: So gelingt der Weg zurück in die Mobilität]]></title>
                                <description><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Physiotherapie im BKH Reutte – Individuelle Betreuung für unsere Patientinnen und Patienten</span></p><p><br>Im A. ö. Bezirkskrankenhaus Reutte (BKH Reutte) legen wir großen Wert auf eine ganzheitliche und individuelle Physiotherapie. Besonders nach einer Knie-Endoprothese ist eine gezielte Rehabilitation entscheidend, um wieder aktiv und schmerzfrei am Alltag teilzunehmen.</p><p><br>Unsere erfahrenen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten begleiten die Patientinnen und Patienten von Anfang an – mit viel Einfühlungsvermögen, Fachwissen und einem strukturierten Behandlungsplan.</p><p> </p><br /><p><span style="font-weight: bold;">Vorbereitung und Aufklärung: Gespräche vor der Operation</span></p><p><br>Bereits vor dem operativen Eingriff führen wir im BKH Reutte umfassende Gespräche mit unseren Patientinnen und Patienten. Dabei klären wir alle Fragen zur Behandlung, dem Verhalten nach der Operation und zum Umgang mit Hilfsmitteln wie den Krücken.</p><p><br>Das Ziel: Sicherheit und Vertrauen schaffen, damit der Start in die Rehabilitation gut vorbereitet ist. Besonders wichtig ist hier auch das Erlernen des sicheren Gehens mit den Krücken, um direkt nach der Operation mobil zu bleiben.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Therapie direkt nach der Operation</span></p><p><br>Direkt nach dem Einsetzen einer Knie-Endoprothese beginnt die Physiotherapie – in enger Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam des BKH Reutte. In den ersten Tagen konzentrieren wir uns auf sanfte Übungen, um die Beweglichkeit des neuen Kniegelenks wiederherzustellen. Gleichzeitig werden die umliegenden Muskeln schonend aktiviert, um Komplikationen wie Verklebungen oder Bewegungseinschränkungen vorzubeugen.</p><p><br>Im weiteren Verlauf der Reha steigern wir die Übungen gezielt: Muskelkraft, Koordination und Belastbarkeit werden behutsam aufgebaut, immer angepasst an die individuellen Voraussetzungen der Patientinnen und Patienten.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Die Motorschiene als unterstützendes Hilfsmittel</span></p><p><br>Ein besonderes Hilfsmittel in der Physiotherapie nach einer Knie-Endoprothese ist die Motorschiene. Diese bewegt das Bein passiv, ohne dass die Patientin oder der Patient selbst Kraft aufbringen muss. Durch diese sanfte Mobilisation wird die Heilung gefördert, die Beweglichkeit verbessert und die Angst vor Belastung reduziert.</p><p><br>Unsere Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im BKH Reutte setzen die Motorschiene gezielt ein, um den Heilungsprozess bestmöglich zu unterstützen und den Patientinnen und Patienten mehr Sicherheit und Vertrauen in das neue Kniegelenk zu geben.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Ganzheitliche Unterstützung für ein aktives Leben</span></p><p><br>Im BKH Reutte verstehen wir Physiotherapie als weit mehr als nur Übungen. Sie ist eine ganzheitliche Begleitung, die Körper und Geist anspricht. Neben der körperlichen Rehabilitation stehen immer auch der Austausch, das Eingehen auf Sorgen und die Stärkung des Selbstvertrauens im Mittelpunkt.</p><p><br>Ob zur Rehabilitation nach einer Knie-Endoprothese oder zur Prävention – die Physiotherapie am BKH Reutte ist der Schlüssel für mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen und mehr Lebensfreude. Und genau das macht unsere Arbeit so besonders.</p><p>______________________________________________________________________________________________<br><br><span style="font-weight: bold;">Fazit:</span></p><p>Die Physiotherapie am BKH Reutte ist ein unverzichtbarer Bestandteil für die erfolgreiche Heilung nach einer Knie-Endoprothese. Mit individueller Betreuung, moderner Ausstattung und viel Empathie begleiten wir unsere Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes und aktives Leben.</p>]]></description>
                                <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 07:57:08 +0000</pubDate>
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                                <title><![CDATA["Ein Krankenhaus schreibt Geschichte - Erinnerung ans Kreckelmoos"]]></title>
                                <description><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Ein persönlicher Rückblick auf das ehemalige Krankenhaus</span></p><p>Bevor das heutige Bezirkskrankenhaus Reutte als moderne medizinische Einrichtung im<br>Außerfern eröffnet wurde, befand sich das Zentrum der Gesundheitsversorgung an einem<br>anderen Ort: im Kreckelmoos, dem früheren Krankenhaus von Reutte. Viele Menschen aus<br>der Region verbinden mit diesem historischen Gebäude unvergessliche<br>Kindheitserinnerungen, erste Krankenhausaufenthalte – oder kleine Abenteuer, wie sie nur das Leben schreiben kann.</p><p><br>In der folgenden, liebevoll erzählten Geschichte nimmt uns Liselotte Paulmichl mit zurück in<br>die 1960er-Jahre, als das Kreckelmoos-Krankenhaus noch aktiv war und für zwei Mädchen aus dem Lechtal der Inbegriff von „großer weiter Welt“ bedeutete. Was als Sehnsucht nach Abwechslung beginnt, führt schließlich zu einer unerwarteten Reise in ein Krankenhaus, das heute Geschichte ist – und gleichzeitig die Wurzeln des heutigen Bezirkskrankenhauses Reutte bildet.</p><p><br>Diese Erinnerung ist nicht nur eine heitere Anekdote aus einer vergangenen Zeit, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Krankenhausgeschichte des Außerferns.</p><p> </p><p> </p><br /><p class="subtitle">"Ich möchte 'so gern ins Kreckelmoos!"</p><p><span style="font-weight: bold;">(von Liselotte Paulmichl)</span></p><p> </p><p>Mein Heimatort Steeg war in den 60-Jahren ein mehr als beschauliches Dörfchen.</p><p> </p><p>So beschaulich, dass meine Freundin Sieglinde und ich krampfhaft überlegten, was wir unternehmen könnten, um wenigstens einmal das hinterste Lechtal verlassen und ein bisschen "weite Welt" schnuppern zu können.</p><p> </p><p>Oft standen wir vor dem gelben Postbus und buchstabierten sehnsüchtig die Aufschrift: ,,Steeg-Reutte".</p><p> </p><p>Wie gerne wären wir mitgefahren, doch ohne triftigen Grund würden wir dafür niemals die Erlaubnis bekommen, das wussten wir!</p><p> </p><p>„Dann gehen wir eben miteinander ins Kreckelmoos!", schlug Sieglinde eines Tages trotzig vor. Meine anfänglichen Bedenken gegen einen Aufenthalt in einem Krankenhaus zerstreute sie mit dem Satz: "Da ist auf alle Fälle mehr los als in Steeg!"</p><p> </p><p>Dieses stichhaltige Argument überzeugte mich. Bei der konkreten Umsetzung unseres Plans gab es allerdings einen Haken: Mir fehlte nichts, ich war kerngesund.</p><p> </p><p>Sieglinde hatte es da wesentlich leichter, sollte sie doch laut Empfehlung ihres Arztes schon lange die Mandeln herausnehmen lassen.</p><p> </p><p>„Du könntest dir ja einen Fuß brechen!", meinte sie gönnerhaft und schickte mich auf alle größeren Erhebungen der Umgebung. Ich sprang von jedem Stein, doch meine Knochen blieben heil.</p><p> </p><p>Aber, wie heißt es so schön: Man muss sich etwas nur lange genug wünschen, dann wird es auch inErfüllung gehen!"</p><p> </p><p>In meinem Fall war es tatsächlich so: Eines Tages wachte ich mit Bauchschmerzen auf. Sie vergingen zwar während des Vormittags, kehrten aber in regelmäßigen Abständen „wellenartig" wieder zurück.</p><p> </p><p>Der Hausarzt diagnostizierte Blinddarmreizungen und riet zu einer Untersuchung im „Kreckelmoos".</p><p> </p><p>Ich informierte sofort meine Freundin, die daraufhin augenblicklich über schreckliche Halsschmerzenklagte. Auf lange Sicht gesehen würde nur die Entfernung ihrer Mandeln Linderung bringen, so die Meinung unseres Hausarztes Dr. Moriggl in Holzgau.</p><p> </p><p>Wir jubelten. Der Weg ins „Kreckelmoos" war endlich frei!</p><p> </p><p>Man führte uns in einen großen Saal. Mindestens zehn kranke, unterschiedlich alte Kinder, waren hier untergebracht. Die einen wimmerten über Durst, die anderen über Schmerzen und ein kleines Mädchen schrie nach seiner Mama. Mich beschlichen erste Zweifel über das "AbenteuerKreckelmoos."</p><p> </p><p>Am nächsten Morgen kam ich in den OP. Mir war kalt. Ein Arzt drückte mir eine Maske aufs Gesicht und befahl mir, bis 30 zu zählen. Ein schrecklicher Geruch nach Äther drang mir in Mund und Nase, ich bekam keine Luft und glaubte, sterben zu müssen. Als ich aufwachte, stand ein Arzt neben meinem Bett und fragte mich, wie es mir gehe und ob mein Vater Jäger sei, weil in meinem Blinddarm eine leere Patronenhülse gefunden worden war, die ich eventuell als kleines Kind verschluckt hätte.</p><p> </p><p>Ich verneinte. Nein, er sei kein Jäger, aber etwas Ähnliches, sagte ich. Zum Glück fragte der Arzt nicht weiter nach. Da war ich froh, denn ich wusste, dass mein Tati früher manchmal „gewildert" hatte.</p><p> </p><p>Dann öffnete sich die Tür. Eine Krankenschwester schob ein Bett mit einer frisch operierten Patientinherein und rollte dieses neben mein Bett. Ich schaute hinüber.</p><p> </p><p>Da lag meine Freundin Sieglinde! Sie war kreidebleich und spuckte Blut. Immer wieder. Als sie micherkannte, hob sie abwehrend einen Arm und würgte mühsam die Worte hervor:,,Nie mehr Kreckelmoos"</p>]]></description>
                                <pubDate>Sun, 11 May 2025 08:07:00 +0000</pubDate>
                                <guid>https://www.bkh-reutte.at/b/ein-krankenhaus-schreibt-geschichte---erinnerung-ans-kreckelmoos</guid>
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                                <title><![CDATA[Gesund arbeiten, gesund leben – zum Weltgesundheitstag im BKH Reutte]]></title>
                                <description><![CDATA[<p>Der Weltgesundheitstag erinnert uns jedes Jahr daran, wie wertvoll Gesundheit ist. Für uns im Bezirkskrankenhaus Reutte ist das ein zentrales Anliegen – besonders die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p><p><br>Deshalb entwickeln wir jährlich gemeinsam in Zusammenarbeit mit den anderen Systempartnern einen Fortbildungskatalog, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch inspiriert und stärkt. Ob fachliche Schulungen, praxisnahe Workshops oder persönliche Entwicklung – wir schaffen Räume, in denen unser Team wachsen kann.</p><p><br>Gesundheit bedeutet für uns mehr als Weiterbildung. Auch körperliches und seelisches Wohlbefinden im Arbeitsalltag ist uns wichtig – etwa durch Yoga, Rückengymnastik oder gesunde Ernährung mit regionalen Bio-Produkten.<br>Diese Angebote zeigen unsere Haltung: Wer für andere da ist, verdient Unterstützung und ein gesundes Umfeld.</p><p> </p><br /><p>Zum Weltgesundheitstag wollten wir aber nicht nur Konzepte und Programme vorstellen – sondern auch die Menschen hinter den Kulissen zu Wort kommen lassen. Deshalb haben wir Mitarbeitende aus verschiedensten Berufsgruppen in unserem Haus gefragt:<br><span style="font-weight: bold;">Was sind eure persönlichen Tipps für einen gesunden Lebensstil? Was tut euch gut?</span><br>Und das waren ihre Antworten:</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Anna Forcher Murr </span></p><p><span style="font-weight: bold;">Leitung Personalbüro</span></p><p><br>"Gesunder Lebensstil" ist für mich eigentlich eine Mischung aus beruflicher und privater Zufriedenheit.<br><br>Zufriedenheit bekomme ich beruflich durch gutes Arbeitsklima und daraus resultierender Wertschätzung sowie einer Arbeit, die mich erfüllt und auslastet - nicht aber überlastet. Auch Weiterbildung spielt hier für mich eine große Rolle, damit ich geistig gefordert bin.<br><br>Im privaten Bereich erreiche ich Zufriedenheit durch Zeiten mit der Familie und mit Freunden, Sport, ausgewogener Ernährung und bewusst gesetzten Unternehmungen wie Urlaube, Konzerte, usw. <br><br>Grundvoraussetzung für einen gesunden Lebensstil ist natürlich immer die körperliche Gesundheit. Sich einfach bewusst sein, dass seelische und körperliche Gesundheit nicht selbstverständlich sind. <br><br>Es gelingt natürlich nicht, immer alles zu verwirklichen aber ich glaube, wenn man zufrieden ist, mit dem was man hat (und nicht den Blick danach richtet, was andere haben) - dann ist das ein gesunder Lebensstil.</p><p><br><span style="font-weight: bold;">Renate Engel </span></p><p><span style="font-weight: bold;">Leitung Pflege Ambulanzen</span></p><p><br>Prinzipiell versuche ich in meiner Freizeit Auszeiten zu schaffen. <br>Gemeinsame Zeit mit der Familie und/oder Freunden gefüllt mit abwechslungsreichen Aktivitäten schätze ich hier sehr. Diese gestalten sich von einer kleinen Gassi-Runde mit unserer Labradordame bis hin zu langen Bergtouren, verschiedensten Sportarten, Besuchen von Konzerten, Veranstaltungen oder auch mal Kino.</p><p> </p><p>Aber auch Zeit für mich alleine finde ich entspannend. Ein gutes Buch oder auch mal "nichts tun" fördert meinen Energieaufbau.</p><p> </p><p>Bezüglich Essen ist mir vor allem „das Zeit nehmen“ dafür wichtig. Am Liebsten starte ich ohne Stress mit einem gesunden Frühstück in den Tag. Dazu nehme ich mir täglich ausreichend Zeit.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Primar Dr. univ. Patrick Loidl</span></p><p><span style="font-weight: bold;">Abteilung für innere Medizin</span></p><p> </p><p>Unter Gesundheit versteht man ja sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit - beides will gepflegt werden... Was die physische Gesundheit anbelangt, ist das Rezept immer das gleiche: Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung. <br>Ich persönlich versuche möglichst viel davon in den Alltag zu integrieren: Da meine Frau und meine Tochter sehr auf die Ernährung achten, ist es leicht da mitzumachen. <br>Sehr viel Bewegung mache ich leider nicht, aber ich versuche so viel wie möglich zu joggen und ich verwende im Krankenhaus keinen Lift!</p><p>Die psychische Gesundheit ist oft viel schwerer zu fördern, da dies eine sehr individuelle Angelegenheit ist und die Vorlieben des einzelnen sehr unterschiedlich sind... Außerdem verbringen wir heutzutage zu viel Zeit mit den digitalen Medien und zu wenig mit uns selbst. Für mich gilt - ich versuche mich mit dem zu umgeben, was mich glücklich macht - meine Freizeit mit meiner Familie zu verbringen, ich höre gerne und viel Musik und ich treffe mich mit Freunden.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Markus Berger</span></p><p><span style="font-weight: bold;">Stationsleitung Pflege Ortho- und Traumatologie</span></p><p> </p><p>Das Wohlbefinden ist so individuell wie wir selbst – es gibt kein universelles Rezept, das für alle gilt. Der Schlüssel liegt darin, ehrlich zu sich selbst zu sein und durch Selbstreflexion die eigenen Stärken und Schwächen realistisch zu erkennen. Nur so können wir unsere persönlichen Grenzen verstehen, was besonders in stressigen Situationen essenziell ist, um das innere Gleichgewicht zu fördern.</p><p> </p><p>Für mich spielt körperliche Bewegung eine entscheidende Rolle. Sie hilft dabei, Stresshormone abzubauen, und fördert die Produktion von Serotonin – dem „Glückshormon“, das wie ein natürliches Antidepressivum wirkt. Ein Spaziergang, ein Lauf oder eine Runde Sport bringen den Körper in Bewegung und den Geist zur Ruhe.</p><p> </p><p>Ebenso wichtig sind für mich soziale Kontakte. Die Zeit mit guten Freunden, sei es bei einem Glas Wein oder Bier, gibt mir Kraft und das Gefühl von Verbundenheit. Es sind diese kleinen Momente des Austauschs und der Nähe, die den Alltag bereichern und das Wohlbefinden steigern.</p><p> </p><p>Der wichtigste Bestandteil meines Wohlbefindens ist meine Familie. Die gemeinsamen Mahlzeiten, bei denen wir über alles Mögliche reden und diskutieren, schaffen eine Atmosphäre der Nähe und des Austauschs. Diese wertvolle Zeit bringt uns zusammen und stärkt unsere Verbindung. Auch die gemeinsamen Urlaube sind für mich von großer Bedeutung – sie geben uns die Möglichkeit, gemeinsam zu entspannen, neue Orte zu entdecken und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Meine Familie ist mein Rückhalt, und die Zeit mit ihr ist unverzichtbar für mein inneres Gleichgewicht.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Otto Matreux</span></p><p><span style="font-weight: bold;">Zivildiener</span></p><p><br>Für mich bedeutet ein gesunder Lebensstil nicht, auf Dinge zu verzichten oder sich zu irgendetwas zu zwingen, sondern vielmehr, Aktivitäten in den Alltag zu integrieren, die mir wirklich Spaß machen.</p><p><br>Ich versuche, mich regelmäßig zu bewegen – egal ob Workouts, Wandern, Skifahren oder Spaziergängen. Jeder Schritt tut gut! Und wenn ich als EDV-Zivildiener mal in den 4. Stock muss, versuche ich, die Treppen zu nehmen, um den Puls ein wenig in die Höhe zu treiben.</p><p><br>Seit meiner Kindheit spiele ich Geige. Während der Schulzeit war das Musizieren für mich ein perfekter Ausgleich zum Lernen. Durch das Geige spielen bekomme ich den Kopf frei und kann mich auf etwas völlig anderes konzentrieren.</p>]]></description>
                                <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 14:19:57 +0000</pubDate>
                                <guid>https://www.bkh-reutte.at/b/gesund-arbeiten-gesund-leben--zum-weltgesundheitstag-im-bkh-reutte</guid>
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                                <title><![CDATA[Die unsichtbaren Helden: Die Verwaltung und zentralen Dienste im BKH Reutte]]></title>
                                <description><![CDATA[<p>Wenn man an ein Krankenhaus denkt, kommen den meisten Menschen sofort die Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger oder das geschäftige Treiben in der Notaufnahme in den Sinn. </p><p>Doch hinter den Kulissen gibt es eine Gruppe von Menschen, ohne die der Betrieb eines Krankenhauses nicht möglich wäre: die Verwaltung und die zentralen Dienste.</p><p> </p><p>Im Bezirkskrankenhaus Reutte (BKH Reutte) arbeiten zahlreiche Mitarbeiter:innen in den unterschiedlichsten Bereichen – vom Personalbüro über die Buchhaltung, die Kostenrechnung und die Patientenaufnahme, der Einkauf und das Lager, das Medikamentendepot bis hin zur Haustechnik, dem hauswirtschaftlichen Dienst, der EDV-Abteilung und der Küche. Auch die Portiere, Rezeptionistinnen, Ordinationsassistentinnen und viele weitere Kolleg:innen tragen mit ihrer Arbeit wesentlich zum reibungslosen Ablauf unseres Hauses bei. Sie sorgen dafür, dass sich das medizinische und pflegerische Team voll und ganz auf das Wohl der Patient:innen konzentrieren kann.</p><br /><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Die erste Anlaufstelle: Portier und Patientenaufnahme</span></p><p><br>Der erste Eindruck zählt – und oft sind es die Mitarbeiter:innen am Empfang, der Aufnahme und der Kassa, die den ersten Kontakt mit Patient:innen und Angehörigen haben. Sie beantworten Fragen, helfen bei der Orientierung und nehmen Patientendaten auf. Auch der Portier spielt eine entscheidende Rolle, indem er Besucher:innen den Weg weist, Telefonate an die richtige Stelle verbindet und als Bindeglied zwischen den Abteilungen auftritt.</p><p><br>Die Patientenaufnahme und die Sonderklasse-Abrechnung sorgen dafür, dass die bürokratischen Abläufe reibungslos funktionieren. Dokumente müssen geprüft, Versicherungsfragen geklärt und Termine organisiert werden. Besonders in der Sonderklasse ist eine sorgfältige Abrechnung unerlässlich, damit private Versicherungen die Kosten korrekt übernehmen.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Personalmanagement: Eine tragende Säule der Krankenhausorganisation</span></p><p><br>Ohne qualifiziertes Personal könnte kein Krankenhaus funktionieren. Das <span style="font-weight: bold;">Personalbüro</span> ist verantwortlich für die Einstellung neuer Mitarbeiter:innen, die Lohnverrechnung, die Verwaltung von Arbeitszeiten und alle weiteren personaltechnischen Fragen. Besonders in herausfordernden Zeiten, wenn Fachkräfte knapp sind, spielt die Personalabteilung eine zentrale Rolle, um das Team optimal aufzustellen.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Buchhaltung und Kassa: Die finanziellen Grundlagen sichern</span></p><p><br>Ein Krankenhaus muss wirtschaftlich arbeiten, um langfristig eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Die <span style="font-weight: bold;">Buchhaltung</span> stellt sicher, dass Rechnungen korrekt verbucht und Zahlungen fristgerecht abgewickelt werden. Die Abteilung arbeitet eng mit der Kostenrechnung und der Verwaltungsdirektion sowie der <span style="font-weight: bold;">Kassa</span> zusammen, wo Patient:innen Zahlungen vornehmen und wichtige Informationen zur Kostenabwicklung erhalten.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Qualitätsmanagement: Ständige Verbesserung für bestmögliche Versorgung</span></p><p><br>Im Gesundheitswesen steht Qualität an oberster Stelle – und genau dafür ist das <span style="font-weight: bold;">Qualitätsmanagement</span> zuständig. Es werden Abläufe überprüft, Optimierungsmaßnahmen entwickelt und sichergestellt, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Ob es um Patientensicherheit oder Effizienzsteigerung geht – das Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die medizinische Versorgung im BKH Reutte stets höchsten Standards entspricht.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Die Haustechnik: Das Krankenhaus am Laufen halten</span></p><p><br>Ein Krankenhaus ist ein komplexes Gebäude mit hochsensibler Technik, die rund um die Uhr funktionieren muss. Die <span style="font-weight: bold;">Haustechnik-Abteilung</span> sorgt dafür, dass Strom, Wasser, Heizung und Klimaanlagen einwandfrei arbeiten. Außerdem kümmern sie sich um Reparaturen, Wartungen und technische Notfälle – denn ein medizinischer Notfall darf niemals an einem technischen Problem scheitern.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Der Hauswirtschaftliche Dienst: Hygiene und Versorgung</span></p><p><br>Sauberkeit und Hygiene sind essenziell für den Krankenhausbetrieb. Der <span style="font-weight: bold;">hauswirtschaftliche Dienst</span> stellt sicher, dass Patientenzimmer, OP-Säle und alle anderen Bereiche stets hygienisch einwandfrei gereinigt werden. Auch die Wäscheversorgung für Bettwäsche und Dienstkleidung fällt in diesen Bereich. Ohne diese wertvolle Arbeit wäre eine sichere Versorgung der Patient: innen nicht möglich.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Die EDV-Abteilung: Digitalisierung und IT-Sicherheit</span></p><p><br>Moderne Krankenhäuser sind auf eine leistungsfähige IT-Infrastruktur angewiesen. Die <span style="font-weight: bold;">EDV-Abteilung</span> sorgt dafür, dass alle IT-Systeme, von Patientenakten bis hin zur medizinischen Gerätesteuerung, reibungslos funktionieren. Sie gewährleisten zudem die IT-Sicherheit und schützen sensible Daten vor Cyberangriffen. Mit der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen wird diese Abteilung immer wichtiger.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Die Küche: Frisch, regional und nachhaltig</span></p><p><br>Ein gesundes und ausgewogenes Essen spielt eine große Rolle in der Genesung von Patient:innen und in der täglichen Versorgung der Mitarbeiter:innen. Die <span style="font-weight: bold;">Küche des BKH Reutte</span> setzt auf <span style="font-weight: bold;">frische, regionale und qualitativ hochwertige Lebensmittel</span>, um schmackhafte und gesunde Gerichte zuzubereiten.<br>Doch die Küche versorgt nicht nur das Krankenhaus selbst – sie bereitet auch Mahlzeiten für <span style="font-weight: bold;">"Essen auf Rädern"</span> sowie für weitere externe Institutionen zu. Damit trägt sie maßgeblich zur Versorgung von Menschen außerhalb des Krankenhauses bei, die auf eine regelmäßige, gesunde Ernährung angewiesen sind. Die Mitarbeitenden in der Küche leisten mit ihrer Arbeit einen unschätzbaren Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden vieler Menschen.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Der Einkauf, das Lager und das Medikamentendepot: Reibungslose Materialversorgung</span></p><p><br>Ein Krankenhaus benötigt eine riesige Menge an Materialien – von Medikamenten und Verbandsmaterial über OP-Bedarf bis hin zu Reinigungsmitteln und Büroartikeln. Die <span style="font-weight: bold;">Einkaufsabteilung</span> sorgt dafür, dass alles rechtzeitig beschafft und wirtschaftlich sinnvoll eingekauft wird.<br>Im Lager werden diese Materialien fachgerecht aufbewahrt, verwaltet und an die jeweiligen Abteilungen weitergegeben. Die Logistik spielt eine entscheidende Rolle, denn es muss sichergestellt sein, dass alle Stationen und Bereiche jederzeit mit den nötigen Materialien versorgt sind. Gerade in Krisenzeiten – wie während der COVID-19-Pandemie – wurde deutlich, wie wichtig eine funktionierende Lager- und Einkaufslogistik ist.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Die Verwaltungsdirektion: Steuerung und Strategie</span></p><p><br>Die Verwaltungsdirektorin des BKH Reutte trägt eine große Verantwortung. Gemeinsam mit ihrer Assistentin und dem Führungsteam sorgt sie dafür, dass das Krankenhaus wirtschaftlich stabil bleibt, strategisch wächst und optimal geführt wird. Von Budgetplanung über Infrastrukturprojekte bis hin zu Personalentscheidungen – die Verwaltungsdirektion behält den Überblick über alle wichtigen Prozesse, die den Krankenhausalltag prägen.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Ein starkes Team hinter den Kulissen</span></p><p><br>Ob in der Aufnahme, der Buchhaltung, der Personalabteilung, der Haustechnik, der EDV, dem hauswirtschaftlichen Dienst oder der Küche – die Mitarbeiter:innen dieser Abteilungen sind das unsichtbare Rückgrat des BKH Reutte. Ohne sie würde kein Patient aufgenommen, kein Lohn ausbezahlt, keine Rechnungen gestellt, kein Raum gereinigt, kein Gerät gewartet und keine Mahlzeit zubereitet. Sie sorgen dafür, dass das Krankenhaus reibungslos funktioniert und medizinische Exzellenz gelebt werden kann.<br>Ihr Beitrag sorgt täglich deafür, dass alles funktioniert – auch wenn er oft im Hintergrund bleibt.</p><p> </p><p><span style="font-weight: bold;">Jetzt Teil des Teams werden!</span></p><p><br>Auch in der Verwaltung und den zentralen Diensten des BKH Reutte gibt es spannende Karrieremöglichkeiten. Wer Interesse hat, ein wichtiger Teil dieses Teams zu werden, kann sich über offene Stellen unter folgendem Link informieren:</p><p><br><a href="/?p=p1023">Karriere in der Verwaltung am BKH Reutte</a></p><p><br>Wir freuen uns über neue Kolleg:innen, die mit uns gemeinsam das Krankenhaus am Laufen halten!</p>]]></description>
                                <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 12:12:45 +0000</pubDate>
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                                <title><![CDATA[Vom Maschinenbau in den OP: Wie Lukas seine wahre Berufung fand]]></title>
                                <description><![CDATA[<p>Manchmal nimmt das Leben eine ganz andere Richtung, als man ursprünglich geplant hatte. Genau das erlebte Lukas, ein junger Mann, der zunächst eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker absolvierte. Doch erst durch seinen Zivildienst im BKH Reutte entdeckte er seine wahre Leidenschaft: die Arbeit im OP.</p><p> </p><br /><p><span style="font-weight: bold;">Von der Werkstatt in den OP: Der Beginn einer spannenden Reise</span></p><p>Nach der Schule entschied sich Lukas für eine Ausbildung im Bereich Maschinenbau. Die Technik faszinierte ihn, und er mochte die präzise Arbeit mit Maschinen und Werkstoffen. Die Lehrjahre waren intensiv, aber auch lehrreich – von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Wartung technischer Anlagen.</p><p>Nach Abschluss seiner Lehre hatte er gute Jobaussichten, doch dann kam der Zivildienst – und dieser sollte alles verändern.</p><p><span style="font-weight: bold;">Warum der OP ein perfektes Arbeitsumfeld für Technikbegeisterte ist</span></p><p>Lukas absolvierte seinen Zivildienst im BKH Reutte. Anfangs war es eine völlig neue Umgebung für ihn. Statt technischer Zeichnungen und Maschinenbauteile standen plötzlich Menschen und ihre Gesundheit im Mittelpunkt.</p><p>Mit der Zeit begann er, sich für die Abläufe im Krankenhaus zu interessieren. Besonders die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen – Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten – faszinierte ihn. Er bemerkte, dass hinter den Kulissen hochpräzise Arbeit geleistet wurde, ähnlich wie in der Technik, aber mit einem entscheidenden Unterschied:</p><p>Hier ging es um das Leben und die Gesundheit von Menschen.</p><p><span style="font-weight: bold;">Der entscheidende Moment: Ein Tag im OP</span></p><p>Ein besonderes Erlebnis veränderte alles: Ein Schnuppertag im Operationssaal.</p><p>Lukas bekam die Möglichkeit, das OP-Team bei einer Operation zu begleiten. Er sah, wie die Chirurgen mit höchster Präzision arbeiteten, wie das OP-Team Hand in Hand agierte und wie alle Abläufe perfekt aufeinander abgestimmt waren. Ihm fiel auf, dass Technik und Medizin hier eng miteinander verbunden waren – genau die Mischung, die ihn begeisterte.</p><p>Nach diesem Tag war ihm klar: Das ist es!</p><p><span style="font-weight: bold;">So läuft die Ausbildung zum OP-Assistenten ab</span></p><p>Lukas entschied sich, eine Ausbildung zum Operationsassistenten am AZW Innsbruck zu beginnen. Er wollte ein Teil dieses Teams sein.</p><p>Die Ausbildung war anspruchsvoll, aber er merkte schnell, dass seine technischen Vorkenntnisse aus dem Maschinenbau ein großer Vorteil waren. Seine präzise Arbeitsweise, sein Verständnis für Abläufe und sein handwerkliches Geschick halfen ihm enorm.</p><p>Seine Entscheidung, den technischen Beruf hinter sich zu lassen und in die Medizin einzutauchen, war genau die richtige.</p><p><span style="font-weight: bold;">Fazit: Manchmal führt das Leben uns auf neue Wege</span></p><p>Lukas’ Geschichte zeigt, dass man offen für Veränderungen sein sollte. Manchmal entdeckt man eine völlig neue Leidenschaft an einem unerwarteten Ort. Sein Werdegang vom Maschinenbautechniker zum OP-Assistenten ist ein inspirierendes Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, einen neuen Weg einzuschlagen.</p><p><span style="font-weight: bold;">Möchtest du auch einen Karrierewechsel wagen?</span> Erfahre mehr über die spannenden Berufsperspektiven im BKH Reutte und informiere dich über Ausbildungsmöglichkeiten in der Medizin! Vielleicht findest auch du deine wahre Berufung.</p><p> </p>]]></description>
                                <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 12:55:57 +0000</pubDate>
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