Entwicklungsmöglichkeiten in der Pflege

Traumberuf PflegE - krisenfest, zukunftsorientierend und sinnstiftend


Der Pflegeberuf erlebt bewegte Zeiten. In den Medien ist regelmäßig die Rede vom Mangel an FachkrÄften, die Neuerungen in der Ausbildung mit drei Kanälen haben ebenfalls für Verunsicherung gesorgt. Anlass genug,
einmal die positiven Aspekte des Pflegeberufes herauszustreichen.

Traumberuf Pflege

Der Pflegeberuf ermöglicht vielfältigste Entwicklungsmöglichkeiten, Karrieren und sinnstiftendes Arbeiten

Der Pflegeberuf, egal in welcher
Qualifikation, ist absolut krisen-
und zukunftssicher.

Aktuell hat das BKH Reutte noch mit keinem Personalnotstand in Sachen Pflege zu kämpfen, bestätigt auch Pflegedirektor David Heitzinger, MMSc. „Aber wir wissen heute, dass in drei bis fünf Jahren die Situation völlig anders aussieht und harte Zeiten auf uns zukommen werden.“ Umso wichtiger sei es, die Stärken und Vorteile des Pflegeberufes zu kommunizieren. Es gibt wohl nur wenige Berufe, in denen die Weiterentwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten derart vielfältig sind. Das betrifft sowohl den intramuralen als auch den extramuralen Bereich.

Im Krankenhaus selbst gibt es die verschiedenen Abteilungen, die den unterschiedlichen Interessen breit entgegenkommen. Dazu gesellen sich neben Weiterbildungen und Sonderausbildungen (OP-Pflege, Intensiv, Anästhesie, Dialyse,Psychiatrie, Pädiatrie ...) auch diverse Spezialisierungen (Case und Care Management, Praxisanleitung, Diabetes, Palliativ ...). Im außerhäuslichen Bereich sind Pflegekräfte ebenfalls heiß begehrt– sei es in Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege, für die Betreuung behinderter Menschen oder im mobilen Bereich. „Der Pflegeberuf, egal in welcherQualifikation, ist absolut krisen- und zukunftssicher“, streicht der Pflegedirektor heraus.

Dazu kommt das Sinnstiftende am Pflegeberuf. Auch wenn es oft herausfordernd ist – anderen zu helfen, ihr Leiden zu lindern, bei der Genesung zu unterstützen oder einfach in schweren Stunden da zu sein, all das lässt den Beruf und das eigene Tun als wertvoll und sinnvoll erleben. Und – es wird auch nie langweilig, weil man mit Menschen zu tun hat.

„Mit den neuen Perspektiven und dem Diplomstudium geht es auch darum, die Maturantinnen und Maturanten unter dem Motto ‚Mit der Matura studiere ich Pflege‘ zu begeistern“, nennt David Heitzinger, MMSc. eine wesentliche Herausforderung der Zukunft. „Insbesondere mit den neuen Qualifikationen im Studium Pflege entstehen neue Entwicklungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete für die Fachpflege.“