eigene impfstelle am BKH Reutte

nnerhalb kürzester Zeit errichtete das BKH Reutte im März eine eigene Impfstelle für die Bevölkerung. Gemeinsam mit den MitarbeiterInnen-Impfungen wurden hier bis Juni mehr als 2000 Stiche verabreicht. Stellvertretend für das Team erzählen Silvia Trupkovic und Alexandra Illmer, wie die Organisation lief und was ihnen besonders in Erinnerung bleiben wird.

Impfambulanz

"Alle wollten dazu beitragen, dass es funktioniert"

BKH Kurier: Warum hat das BKH Reutte die Impfstelle eingerichtet und wie sind Sie dazu gekommen?
Silvia: Die Impfstelle wurde auf Wunsch des Landes Tirol eingerichtet. Von der kollegialen Führung des BKH Reutte wurden Alexandra Illmer und ich gebeten, gemeinsam die Stelle als Impfkoordinatorin zu besetzen. Am Anfang war uns beiden etwas mulmig, da laut Aufgabenbeschreibung des Landes die Impfkoordination u.a. verantwortlich ist für die Bestellung des Impfstoffes, die Koordination der Impfwilligen und Mitarbeitenden, Meldungen an das Land und Eintragungen in den elektronischen Impfpass sowie dafür, dass jede Impfdosis ihren Arm findet. Alexandra konnte zum Glück schon mit viel Erfahrung durch die MitarbeiterInnen- Impfungen aufwarten, sodass wir von Beginn an eine Vorstellung zum Ablauf hatten. Eine große Hilfe war auch die Organisation der Pflege durch Michael Oberer und Pflegedirektorin Michaela Elmecker mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. So konnten wir auch kurzfristige Impftermine wahrnehmen und organisieren. Bei allen war insbesondere das Engagement zu spüren, mit der Arbeit in der Impfstelle einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten.

BKH Kurier: Wie haben die Menschen in der Region das Angebot angenommen?
Silvia: Die Impfbereitschaft war erfreulich gut und viele waren dankbar für die Möglichkeit, sich in der Impfstelle BKH Reutte impfen lassen zu können. 

Alexandra: Für viele ist da sicher die persönliche Freiheit ein Thema, aber das steht meiner Erfahrung nach gar nicht so sehr im Vordergrund. Primär ging es den meisten wirklich darum, sich und andere zu schützen, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

BKH Kurier: Wie wurden die Personen über ihre Impfungen verständigt?
Silvia: Am Anfang noch via Telefon, später über „Tirol impft“. Gleichzeitig wurde jede Person noch von uns über ihren individuellen Zeitslot verständigt.
Alexandra: Am Impftag ist der Großteil der Impfwilligen super vorbereitet mit allen Unterlagen und sogar in impftauglicher Kleidung gekommen.

BKH Kurier: Was waren die größten Heraus- forderungen?
Silvia: Prinzipiell sind Massenimpfungen nicht Kernkompetenz des Krankenhauses. Hier für einen kompetenten, aber auch zügigen Ablauf zu

sorgen, war die größte Herausforderung. 

Alexandra: Es gibt nicht DIE Herausforderungen. Wenn es im Ablauf irgendwo „hakt“, funktioniert der gesamte Prozess bis zum Schluss nicht.


BKH Kurier: Wie geht es jetzt mit der Impfstelle weiter?
Silvia: Im Juni finden vorerst die letzten Impfungen an der Impfstelle statt. Sollte sie aber wieder gebraucht werden, kann es jederzeit losgehen.


BKH Kurier: Was wird Ihnen am meisten im Gedächtnis bleiben?
Silvia: Die schlaflosen Nächte. (lacht) 

Alexandra: Ja, das stimmt. (lacht)
Silvia: Jedes einzelne Rad im Team hat zum Gelingen beigetragen. Von der Pflege über die Ärztinnen und Ärzte bis zur Verwaltung war die Stimmung immer super, weil alle dazu beitragen wollten, dass es funktioniert.


Das Interview wurde aus dem BKH Kurier (MitarbeiterInnenzeitung des BKH Reutte - Ausgabe 02/2021) entnommen.

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