BKH REUTTE

Krankenhausstraße 39, A-6600 Ehenbichl

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Kinder Pflege

Herzlich Wilkommmen im Pflegebereich der Kinder und Jugendabteilung

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Die Kinder- und Jugendabteilung verfügt über 20 Betten und betreut kranke Kinder und Jugendliche vom Tag der Geburt bis zum 18. Lebensjahr. Das Patientengut ist sehr vielfältig wir betreuen chirurgische Patienten, HNO Patienten, Unfallpatienten, urologische Patienten und vor allem pädiatrische Patienten.  
 

Leitung:

DKKS Silvia Storf

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Stellvertreter

DGKP Edwin Posch

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Tel.: 0043 (0)5672 601 / 550

Wir auf der Kinder und Jugendabteilung im Bezirkskrankenhaus Reutte bemühen uns schon seit Jahren für die Kinder einen Krankenhausaufenthalt so angstfrei wie möglich zu machen und werden dafür von den Kindern auch ausreichend belohnt in dem sie uns außerhalb des Krankenhauses freundlich begrüßen oder für uns Zeichnungen malen oder uns auch noch nach dem Aufenthalt Fotos und Briefe schicken.

 

 

Kind und Krankenhaus

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Jeder Krankenhausaufenthalt bedeutet für ein Kind und seine Eltern einen gravierenden Einschnitt in ihr Leben. Es begegnet fremden Menschen, kommt in eine fremde Umgebung, es werden ihm Schmerzen zugefügt und die Familie ist auseinandergerissen, auch wenn ein Elternteil als Begleitperson bei ihm bleibt. Auch fehlt den Kindern meist die Einsicht über die Notwendigkeit eines stationären Aufenthaltes. Je kleiner ein Kind ist um so mehr benötigt es die Nähe seiner Eltern.  
 

Krankenhausaufenthalt

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Was können Sie als Eltern/Großeltern tun um dem Kind einen

Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu machen?

• Bei einem geplanten Aufenthalt sollten sie ihr Kind frühzeitig darauf vorbereiten; es gibt sehr viele gute Kinderbücher mit denen man dem Kind einen Krankenhausaufenthalt vermitteln kann.

• Seien sie immer ehrlich zu Ihrem Kind; sagen sie Ihrem Kind, daß z.B. Blut abnehmen schmerzt und daß es auch schreien kann, wenn es weh tut. Somit weiß das Kind, dass es sich auf Sie verlassen kann.

• Versuchen sie ihrem Kind Sicherheit zu vermitteln; das Kind spürt die Unsicherheit der Eltern und damit wird seine Angst verstärkt.

• Lassen Sie ihr Kind vertraute Dinge z.B. ein Kuscheltier oder seinen eigenen Polster von zu Hause mitnehmen.

• Spielen Sie mit Ihrem Kind; bei Rollenspielen können Kinder Ängste abbauen.

• Es ist wichtig, daß Sie Ihrem Kind versichern, daß Sie es nicht alleine lassen. Wenn Sie weggehen müssen, bereiten Sie Ihr Kind frühzeitig darauf vor und sagen Sie genau, wann Sie wiederkommen, und halten Sie sich auch daran. Sagen Sie lieber, sie kommen etwas später als umgekehrt. Kinder brauchen gerade in dieser Situation Geborgenheit und das Gefühl der Stabilität.

• Schimpfen Sie Ihr Kind nicht, wenn es sich auch durch Ihre Aufklärung nicht so verhält, wie Sie es sich vorstellen.

• Drohen Sie Ihrem Kind nie mit - wenn du nicht brav bist, gehen wir ins Krankenhaus - das Kind sollte das Krankenhaus positiv sehen.



Was können wir als Pflegepersonal/ Ärzte tun ?

 

• Mitaufnahme eines Elternteils bzw. Geschwisters anbieten

• Wahrheitsgemäße und kindgerechte Information über alle Pflegehandlungen bzw. Untersuchungen geben

• Die Persönlichkeit des Kindes respektieren

• Dem Kind immer die Wahrheit sagen

• Kontakt zu andern Kindern ermöglichen

• Für kindgerechte Umgebung sorgen

• Abstimmen der Pflegehandlungen nach Möglichkeit mit dem Rhythmus von zu Hause

• Reihenfolge der Untersuchungen beachten; Nach Möglichkeit schmerzhafte Untersuchungen immer zum Schluß

• Das Kind, wenn keine Begleitperson mit aufgenommen ist, so wenig wie möglich alleine lassen

• Spielen und basteln mit den Kindern, wenn es die Zeit erlaubt.


 

 



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