Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege!
Hier finden Sie einen Überblick über unser Angebot.
Magen-Darm Chirurgie:
- Magenchirurgie:
Sämtliche Resektionsverfahren, totale bzw. erweiterte Gastrektomie mit Lymphadenektomie bei Karzinomen, Ulkusübernähungen (bevorzugt laparoskopisch), laparoskopische Fundoplikatio nach Nissen und Toupet, palliative Gastroenterostomien.
- Bariatrische Chirurgie:
Laparoskopische Anlage eines verstellbaren Magenbandes bei Patienten mit einem BMI >35 nach entsprechender präoperativer Evaluation. Das postoperative Management und die Bandbefüllung erfolgen im Rahmen der Chirurgischen Ambulanz nach Terminvereinbarung.
- Standardeingriffe der Colonchirurgie bis zur subtotalen Kolektomie.
- Rektum Chirurgie:
Rekonstruktionen mit dem zirkulären Klammernahtgerät. Die abdominoperineale Rektumexstirpation mit permanentem Stoma wird nurmehr bei sehr tiefem Tumorsitz durchgeführt, wenn sowohl die Radikalität als auch postoperativ die Stuhlkontinenz gefährdet wären.
-Stomanachbetreuung: DGKS Rita Storf (Tel. 5672/601-450)
- Postoperative Chemotherapie: in Zusammenarbeit mit der Hämato-Onkologie der Univ. Klinik Innsbruck.
- Benigne Darmerkrankungen:
M. Crohn und Colitis ulcerosa in Zusammenarbeit mit unserer Internen Abteilung, Resektionen bei Divertikulitis (nach Möglichkeit laparoskopisch).
Gallenblase und Gallenwege:
- Laparoskopische Cholezystektomie, auch bei akuter Entzündung und Voroperationen am Bauch.
- Bei Choledocholithiasis: ERCP mit Steinextraktion, danach laparoskopische Cholezystektomie (therapeutisches Splitting).
Mammachirurgie:
-Mammaambulanz: Zur klinischen Beurteilung der Brust, bzw.
- direkte Zuweisung zur Mammografie und ergänzender Mammasonografie im Rahmen der Gesundenuntersuchung.
- Bei unklarem radiologischen Befund wird eine MRT veranlasst.
- Bei suspektem Befund: Ultraschallgezielte Punktion (Stanze) in Zusammenarbeit mit unserer Radiologie.
- Tumorektomie mit intraoperativer Gefrierschnittuntersuchung (Telepathologie).
- Standardvorgehen bei Karzinom: Segmentresektion mit Wächterlymphknotenentnahme bzw. Axilladissektion.
- In geeigneten Fällen Schnellschnitt-Untersuchung des Wächterlymphknotens (Sentinel)
- Bei multizentrischem Karzinom: Modifiziert radikale Mastektomie.
- Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation an der Klinik Innsbruck.
- Postoperative Hormon-, Immun- und/oder Chemotherapie.
Schilddrüsenchirurgie:
- Subtotale Strumektomie bei Knotenstruma ggf. mit intraoperativer Schnellschnittuntersuchung (Telepathologie)
- Ein- oder beidseitige Thyroidektomie bei geeigneten Indikationen
- Nachbetreuung der Strumapatienten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schilddrüsen und Nuklearmedizin Telfs
Hernienchirurgie:
- Es steht immer der Versuch eines möglichst spannungsfreien Bruchlückenverschlusses im Vordergrund.
- OP nach Shouldice (bei jüngeren Patienten)
- OP nach Lichtenstein (Implantation eines Kunststoffnetzes)
- Laparoskopische Reparation (TAPP oder TEP): Standard bei Rezidiv, aber auch bei beidseitiger Bruchoperation bzw. auf Wunsch des Pat.
- Auch Kinder- und Säuglingshernien werden an unserer Abteilung operiert.
- Bauchwand und Narbenbrüche müssen oft mit einem Kunststoffnetz versorgt werden, um eine bessere Festigkeit zu erhalten (auch hier bieten wir ein laparoskopisches Verfahren (IPOM) an)
Hämorrhoidenchirurgie:
- OP nach Parks
- OP nach Milligan Morgan
- OP nach Longo (Staplermethode bei Hämorrhoiden III° und Analprolaps).
Venenchirurgie:
- EVLT (endoluminal venous laser treatment): bei Insuffizienz der Vena Saphena.
- Crossektomie
- Stripping der Venae saphena magna
- Perforansligatur: Auch endoskopisch, zur Therapie von langwierigen venösen Unterschenkelgeschwüren.
Jeder Varizenoperation geht ein ausführliches sonografisches Venenmapping an unserer Radiologie vorraus. Die präoperatve Evaluation erfolgt in unserer Varizenambulanz. Durch die zeitliche Verbindung zwischen Voruntersucheng, Sonografie und Operation kann es bei den Operationsterminen zu Engpässen kommen. Vor allem zu beliebten „Varizenzeiten“. Von unserer Seite wird die Varizenchirurgie ganzjährig angeboten
Tumornachsorge:
- Chemotherapie: Präoperativ, neo-adjuvant, adjuvant und palliativ (Zusammenarbeit mit der Hämato-Onkologie der Univ. Klinik Innsbruck durch Fr. OÄ Dr. Johanna Kantner, die jeden Mittwoch zum onkologischen Konsil in unser Haus kommt).
- Implantation eines Porth-A-Cath, wenn sinnvoll.
- Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen nach definiertem Schemata.
Endoskopie:
- Gastroskopie
- ERCP
- Coloskopie
- Rekto- und Proktoskopie
Auf Wunsch werden endoskopische Untersuchungen in Sedierung durchgeführt. Wir bitten, Ihre Patienten, die zu einer ambulanten Untersuchung eine „Spritze“ wünschen, darauf hinzuweisen nicht selbst mit dem Auto zu kommen!
Die Coloskopie kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Bei stationärer Aufnahme wird die zur Untersuchung nötige Darmreinigung fachgerecht und schonend am Vortag durchgeführt. Bei ambulanter Coloskopie wird dem Patienten das Vorbereitungsregime mitgeteilt, welches er genau einhalten muss, um eine ausreichende Darmreinigung zu erzielen.
Die ERCP wird in Sedoanalgesie durchgeführt und soll daher nur in stationärem Rahmen erfolgen.
- Therapeutische Möglichkeiten unserer Endoskopie:
Blutstillung (Fibrinkleber, Gummibandligatur, Metallclip), Polypektomie, Bougierung von Stenosen, Überbrückung von Stenosen mit Stents (Ösophagus und Colon),Argon-Plasma Koagulation, Mucosektomie, Anlage von PEG-Sonden, Papillotomie , Steinextraktion, Galleableitung durch Stents mittels ERCP. Barron-Ligaturen (Gummibandligatur bei Hämorrhoiden), elektrische Abtragung von Perianalvenenthrombosen in Lokalanästhesie,
Wenn therapeutisch interventionelle Maßnahmen erforderlich werden, nehmen wir den Patienten in der Regel für einen Tag zur Beobachtung stationär auf.
Vorgehen bei stationärer Aufnahme zu einer Operation:
- Vorstellen des Patienten in unserer Ambulanz oder einer der Spezialambulanzen zur Indikationsstellung
- Aufklärungsgespräch
- Terminvergabe
- Vorstellen des Patienten an der Anästhesieambulanz zum Festlegen des Narkosemanagements. Von hier erfolgt auch die Zuweisung zu allfällig präoperativ notwendigen Untersuchungen.
- Stationäre Aufnahme, etwa gegen 9:30, am Vortag des geplanten Eingriffes.
Zögern sie nicht sich mit jeder Frage, Anregung aber auch Beschwerde an uns zu wenden. Wir bitten um Verständnis, dass an einer chirurgischen Abteilung nicht immer alle Mitarbeiter zu jeder Zeit verfügbar sind (OP, Endoskopie..).
Senden Sie uns daher ein Fax an 05672/601 432, eine E-Mail an
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oder hinterlassen Sie unter 05672/601 430 ihre Rufnummer, wo Sie dann erreichbar sind und wir rufen Sie zurück.




